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Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 36 69
2 Luckenwalde 54 68
3 FC Eilenburg 26 57
4 Inter Leipzig 28 53
5 Nordhausen II 13 46
6 FC CZ Jena II 4 46
7 VfB Krieschow -6 40
8 FC Rudolstadt -6 37
9 Ludwigsfelde -4 36
10 VFC Plauen -2 34
11 VfL Halle 96 -8 34
12 Sandersdorf -13 31
13 TV Askania -27 29
14 Hohenstein -36 26
15 BW Zorbau -51 17
16 Wismut Gera -8 0
Rote Laterne behält ihren Stammplatz am Zoo PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: MZ-Web.de   
Sonntag, den 25. März 2012 um 23:23 Uhr

MZ-WebDer VfL Halle 96 hat am Sonnabend die große Chance verpasst, sich endlich vom letzten Platz in der Oberliga zu verabschieden. Stattdessen gab es einen erneuten Rückschlag und bei Wacker Gotha eine ernüchternd klingende 0:2-Niederlage. Der Rückstand auf den Tabellenvorletzten Gotha ist damit wieder auf fünf Punkte angewachsen. Als einziger Trost bleibt, dass in dieser Saison keine Mannschaft absteigt.

Dennoch ist in der Mannschaft vom Stadion am Zoo keine Trauer- oder gar Weltuntergangsstimmung eingezogen. "Das Ergebnis ist so eigentlich nicht zu verstehen", sagt dann auch Stephan Neigenfink, der wieder seine Fähigkeiten als Denker und Lenker im Mittelfeld zeigte. "Unser Trainer hat allein für die zweite Halbzeit ein Torschussverhältnis von 18:3 für uns gezählt. Das beweist ja wohl, dass wir eigentlich ein für unsere Verhältnisse gutes Spiel gemacht haben. Aber, wer keine Tore schießt, kann auch nicht gewinnen", so Neigenfink weiter.

Gotha begann sein Heimspiel vor nur 73 zahlenden Zuschauern völlig verunsichert und verängstigt. Und dennoch gingen die Thüringer in der 17. Minute mit einem Tor aus dem Nichts in Führung. Nach einem Freistoß springt der Ball noch unglücklich vor VfL-Torwart Rene Hartleib auf, Gothas Stürmer Tobias Meisel kommt irgendwie an den Ball und der trudelt über die Linie.

In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch der VfL 96, doch ein Tor wollte einfach nicht fallen, obwohl zum Schluss alle Feldspieler Gothas Tor förmlich belagerten. Es kam, wie es offenbar kommen musste: Drei Minuten vor Schluss trifft Gotha durch Torsten Klaus noch ein zweites Mal. Der VfL, so drückend er auch überlegen war, scheiterte unter anderem an seiner extrem dünn besetzten Bank. Der 21 Jahre Tom Pilz bekam in den letzten neun Minuten noch einen Kurzeinsatz im Sturmzentrum.

VfL-Trainer Lars Holtmann gab sich zwar alle Mühe, seine Mannschaft wieder aufzurichten, ihr Mut zuzusprechen, aber als nüchternes Fazit blieb: "Es interessiert hinterher keine Sau, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben verloren, kein Tor erzielt und sind weiterhin Letzter. Nur das zählt." Und dennoch steht er zu seiner Mannschaft und ließ sich seine Zuversicht nicht nehmen: "Wir werden irgendwann auch wieder belohnt. Davon bin ich fest überzeugt."

Die nächste Chance gibt es am Sonnabend im Heimspiel gegen Luckenwalde. Die haben im Moment neun Punkte mehr als der VfL. Spielbeginn im Stadion am Zoo ist um 13.30 Uhr.