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Hitziges Nachbarschaftsduell PDF Drucken E-Mail
3.Mannschaft
Dienstag, den 18. Oktober 2011 um 19:17 Uhr

Ein sehr munteres Spiel mit vielen Höhepunkten gab es am Samstagnachmittag beim Nachbarn PSV zu sehen. Und unsere III. Herren hatte am Schluss, wie so oft in dieser Saison, die Nase vorn. Die junge erste Mannschaft des PSV war optisch präsenter, offenbarte aber frühzeitig spielerische Defizite, so dass unmittelbar vor dem VfL-Tor kaum Gefahr entstand, lediglich bei Standards war Dirk Masthoff im Tor gefragt, doch trotz der tiefstehenden Herbstsonne erledigte er seinen Job gewohnt zuverlässig.

Über Karsten Pfeuffer, Holger Steller und Ralf Kürbis agierte der VfL überlegt und zielstrebig im Umkehrspiel und stellte die nicht sattelfeste PSV-Abwehr vor einige Probleme. Der junge Eric Fischer machte im Sturm seine Sache ausgezeichnet und nach einem feinen Steilpass von Steller erzielte er verdient das 0:1. Weitere gute Kontermöglichkeiten (Ralph Backe, Ralf Kürbis) wurden allerdings nicht genutzt und nach einem Stockfehler von Heiko Göth stand es plötzlich unentschieden. Schon zu diesem Zeitpunkt kochten bei einigen PSV-Spielern immer wieder die Emotionen über, gefördert auch durch einige strittige Entscheidungen des unerfahrenen Schiedsrichters. Und als der PSV-Torwart den eingewechselten Boris Mocek bei einer hohen Hereingabe über den Haufen rannte (60.) und es berechtigt Elfmeter gab, begannen die PSV-Sicherungen zu schmelzen.

Leider vergab Karsten Pfeuffer vom Punkt aus die Chance zur erneuten Führung und die Galgenberg-Truppe witterte „Morgenluft“. Da es spielerisch nicht klappen wollte, verlegte man sich auf Fernschüsse. Praktisch im Minutentakt pfiffen Dirk Masthoff die Bälle um die Ohren. Doch die Konter unserer III. Herren waren immer wieder gefährlich und nach einem Traumdoppelpass zwischen Holger Steller und Boris Mocek gelang in der 65. Minute das 1:2. Und wieder gab es in der PSV-Schockphase nach dem Tor beste Gelegenheiten zum Ausbau der Führung, doch Holger Steller vergab leider zwei sehr aussichtsreiche Möglichkeiten. Durch- und Dagegenhalten war angesagt, zittern um den Sieg und die Heimelf versuchte mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. Übel das Nachtreten eines PSVer kurz vor Schluss, das zu einer „Rudelbildung“ führte. Leider auch hier eine unzureichende Bewertung des Unparteiischen, der Rot für den VfL (Michael Schoon) zeigte. Die verbalen Entgleisungen auf PSV-Seite waren nun nicht mehr zu ertragen und der Schlusspfiff nach 5 Minuten Nachspielzeit eine Erlösung.

Coach Ronni Schulz war nach der Partie zu Recht stolz auf seine Truppe, die Moral stimmt und fußballerisch ist seine VfL III. sicherlich ein Maßstab in der 1. Stadtklasse.

 

Polizei SV : VfL Halle 96 III ...  1:2 (1:1)

Aufstellung: Masthoff – Göth, Marzian, Schoon, Hille – Steller, Pfeuffer (70. Sauer), Kürbis (75. Teller), Medina – Backe/Kap. (38. Mocek), Fischer

Tore: 0:1 (20.) Fischer; 1:1 (30.) ; 1:2 Steller (65.)

Rot: Schoon (85.)