Stadtwerke Halle

Stadtwerke Halle GmbH

Tabelle

VfL patzt auch gegen den Tabellennachbarn PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 02. Dezember 2019 um 19:51 Uhr

96 zehrt vom Punktestand – offensiv harmlos, defensiv fehlerhaft – Torverhältnis zeigt Probleme an

Spielbericht

Wie in den Spielen zuvor konnte man den 96ern auch im Spiel gegen die älteste Ausbildungsmannschaft von Regionalligist FSV Wacker 90 Nordhausen eines nicht vorwerfen, dass die Mannschaft nicht wollte. Ansonsten bekamen die extrem wenigen Zuschauer, 32 Zahlende, was nunmehr absoluten Minusrekord beim ohnehin nicht fanüberrannten VfL Halle 96 bedeutet, die in letzter Zeit gebotene Palette an Fehlern und Unzulänglichkeiten geboten, welche zur nun unbestreitbaren Ergebniskrise der Blau – Roten aus dem „HWG – Stadion am Zoo“ führten: In der Offensive harmlos, im Spielaufbau und Defensivverhalten aktuell einfach zu fehlerbehaftet. Dinge, welche nun auch nicht mehr als Argument dafür taugen, dass sich die 96er im Wettkampf auf dem Kunstrasenplatz einfach nicht so recht heimisch fühlen wollen.


Wie eingangs erwähnt, dass Wollen war zu sehen, die richtigen Entscheidungen trafen jedoch die Gäste vom FSV Wacker 90 Nordhausen II . Los ging es damit bereits sehr früh im Spiel. Mit einem einfachen Steckball in die Zentrale des Strafraums wurde die gesamte Defensivabteilung des VfL 96 düpiert und Leonard Meitzner lässt 96 – Schnapper Max Stamer im 1:1 keine Chance, schiebt den Ball flach zum 0:1 ein (11.). Nach einem Freistoß von der linken Seite segelt das Spielgerät in Richtung 2. Pfosten, wo Gästekapitän Marcus Vopel einigermaßen unbedrängt die Kugel mit Direktabnahme unter den Querbalken zum 0:2 nagelt (23.). Der VfL machte zwar unerschüttert weiter, wollte, kam aber kaum zu gefährlichen Szenen. So ging es mit Rückstand in die Pause.

Die erste gefährliche Situation in der 2. Halbzeit hatten dann wieder die „Wackeren“. Paul Hans Kirchner kommt in der Box frei zum Kopfball, scheitert am stark reagierenden Stamer (57.). Die zweite gefährliche Szene gehört dann den Gastgebern, führte zum Erfolg und lässt Hoffnung aufkommen. 96 – Kapitän Arnold Schunke kann aus Nahdistanz per Kopf das Spielgerät zum 1:2 in das leere Tor drücken (71.). Die aufkommende Hoffnung währte jedoch nur kurz und die Art und Weise des vorentscheidenden 3. Tores der Thüringer spiegelte so ein wenig die aktuelle sportliche Situation bei den Trothaern wieder. Getreu dem Motto „Da hast du schon kein Glück und dann kommt noch Pech dazu.“. Erst kann Stamer einen Schuss entschärfen, der scharf getretene Ball prallt jedoch nach vorn weg und Kenan Smajlovic erhöht mühelos zum 1:3 (73.). Das 1:4 durch Kirchner beendete dann eine durchfrorene Spielbeobachtung kurz vor Abpfiff (89.).

Für wie lange die zu Saisonbeginn angesammelten Punkte noch reichen steht wohl in den Sternen. Auf den immer noch komfortablen Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz sollte man sich aber nicht verlassen. Somit sollte es um Bedeutung und Ziel der anstehenden Tagesaufgabe am 7.12.2019 beim Tabellenvorletzten Askania Bernburg wohl keine 2 Meinungen geben, dass hier nur ein voller Erfolg zählt!

Der VfL spielte mit: Stamer, Böhne, Bolz, König (70. Tuchel), Aljindo, Schunke, Klitscher (74. Dabel), Eder, Niesel, Lorenz Tsipi (46. Englich)