Tabelle

Werde ein 96er!

Werde Mitglied!

Gepunktet „anne Grenzstraße“ – in Halle PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 26. November 2019 um 05:49 Uhr

Rückstand aufgeholt – es läuft aktuell holprig – Wechselschmunzler

Spielbericht

„Nee, nicht schon wieder“, erklang es nach gerade einmal 4 gespielten Minuten aus dem Bereich der Wechselbank des VfL Halle 96 II bei seinem Gastspiel beim Post Turn- und Sportverein in der 1. Stadtklasse. Was war geschehen? Rene Schultheis spielt vor dem Strafraum den Ball quer zu Marko Kryschak, der wird von einem Spieler der Gastgeber unter Druck gesetzt, spielt einen Fehlpass und in dessen Folge fällt aus halbrechter Position im Strafraum das 1:0 (4.).

Die erste Offensivaktion der 96er rauscht knapp am Tor der „Post“ vorbei, als David Medina links an der 16er – Kante abzieht (10.). Im Gegenzug kommt ein Akteur der Gastgeber aus gut 17 Metern zum Abschluss, 96 – Kister Uwe Scheibner klärt zum Eckstoß (11.). Seine Finger im Spiel hat dann auch der Hüter, Namen der PTSV – Spieler können wegen Nichterhalt eines Aufstellungsformulars leider generell nicht genannt werden, des PTSV, als Martin Zerban auf Höhe 16er zum Abschluss kommt (23.). Der Höhepunkt einer an diesem Tag eher schwachen Schiedsrichterleistung sollte dann zum 2:0 führen. Tino Spieker wird in der eigenen Spielfeldhälfte gefoult, der danach angespielte PTSV – Akteur steht klar Abseits, legt aus dieser irregulären Position quer und der angespielte freistehende „Postler“ kann zum 2:0 einschieben (28.). Zum Glück kann die „Zwoote“ aber schnell antworten. Christopher Holst wird auf Rechts hoch angespielt, der aus seinem Tor eilende Torwart kommt nicht an die Kugel und Holst trifft in das verwaiste Tor zum 2:1 (31.). Mit diesem Stand ging es dann in die Halbzeitpause. In dieser nahm Trainer Ronni Schulz einen Spielerwechsel vor, Steffen Gerloff kam für Mario Wippert. Eine für zweierlei Frohsinn sorgende Maßnahme, wie sich später noch zeigen sollte.

Für Heiterkeit hätte auch Dominik Möhle sorgen können, zumindest auf Seiten der Blau – Roten, wenn er das Spielgerät in guter Position im Strafraum auf dem seifigen Platz nicht vertändelt hätte (50.). So blieb es vorerst bei der Führung der Gastgeber. Dann sollte die Zeit des bereits erwähnten Frohsinns anbrechen. Obwohl, Trainer Schulz brauchte dazu etwas an Zeit. Als Henry Hille anzeigte das es bei ihm verletzungsbedingt nicht mehr weitergeht, sollte der ausgewechselte Wippert wieder auf das Spielfeld beordert werden (76.). Dummerweise hatte der irgendwie vergessen, dass man in den unteren Ligen durchaus wieder eingewechselt werden kann. Und so staunte Schulz nicht schlecht als Wippert in Zivil ihm gegenüberstand und die anwesenden Umstehenden in verständliche Heiterkeit verfielen. Aber bekanntlich haben ja auch die kuriosesten Dinge irgendwo und irgendwann ihren tiefen Sinn. Der offenbart sich manchmal früher und manchmal später. Im konkreten Fall reichten gerade einmal 5 Minuten. Da erhielt nämlich der für Hille in das Spiel gekommene Ralph Backe in der Box des PTSV den Ball und traf flach zum 2:2 (81.). Was wäre wohl gewesen wenn… ? Danach war dann auch Schulz wieder heiter zu Mute. Dieses Glücksgefühl hätte noch vervollkommnet werden können, wenn Spieker kurz vor Spielende und nach Vorarbeit von Holst aus 16 Metern getroffen hätte (88.).

Der VfL spielte mit: Scheibner, Schultheis, Hille (76. Backe), Kryschak, Wippert (46. Gerloff), Drese, Holst, Medina, Zerban, Möhle, Spieker