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2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 14. Mai 2019 um 18:07 Uhr

VfL96 II gewinnt vorgezogenes Spiel - Fast komplette Spielzeit in Unterzahl - Negativserie beendet

Spielbericht

Der Jubel bei den Gastgebern war groß, als Ferdinand Lorek die finale Aktion des Abends zum 1:0-Siegtreffer nutzen konnte. Zuvor hatten noch die Gäste vom SV 1948 Bruckdorf ihrerseits versucht die abendliche Partie der 1.Stadtklasse am vergangenen Freitag, 10.5.2019, für sich zu entscheiden. Das gelang nicht und dann ging alles einigermaßen schnell. Dragan Tomic wird mit einem weit gespielten Ball in Szene gesetzt, sucht auch gleich den Abschluss welchen der Torwart des SVB nicht festmachen kann, Lorek staubt den nach vorn geprallten Ball ab und trifft aus Nahdistanz zur Spielentscheidung (90.+1).
Mit diesem späten Erfolg beendeten die 96er eine kleine Negativserie von 3 punktlosen Spielen. Dieses war allerdings nicht absehbar, denn der Start in die Begegnung war für die Blau-Roten denkbar schlecht. Bereits nach 7 gespielten Minuten bekam der wegen Meckerns verwarnte Pawel Trzaska die Farben Gelb und Rot in Form zweier Karten präsentiert. Ursache? Das gleiche Delikt und damit eine wenig hilfreiche Aktion, denn die fast gesamte Spielzeit musste nun in Unterzahl absolviert werden. Diese missliche Situation wurde jedoch clever angenommen „indem wir die Räume recht ordentlich zugestellt und aufgrund des höheren Laufaufwands viel hin und her gewechselt haben“, verrät Trainer Ronni Schulz seine gezogene Taktikoption. Dabei vergisst Schulz nicht zu erwähnen, „das ich Das mit unserem Kapitän Thomas Güth kurz so abgesprochen habe.“

Das Konzept jedenfalls ging in Summe auf. Zwar war das Team von der Sportanlage an der B6 optisch überlegen, konnte damit aber letztlich nichts Gewinnbringendes für sich aus diesem Spiel ziehen. Entweder lief man sich fest, der diesmal im Tor stehende Ralph Backe war zur Stelle oder die Abschlüsse gingen, mal mehr mal weniger knapp, neben oder über das Tor der 96er. Man hatte jedenfalls während des Spiels den Eindruck das man trotz numerischer Unterlegenheit hier nicht unbedingt als Verlierer vom Platz gehen muss, dass ganze Gefüge machte einen stabilen Eindruck. So blieb beispielsweise Mario Wippert Zeit und Muse, einen Ball mit der Hacke elegant um das eigene Standbein zu spielen und somit eine Offensivaktion des SVB zu klären (18.). Das sollte dann aber auch die einzige Aktion aus dem Raritätenkabinet gewesen sein, was jedoch nicht weiter schlimm ist. Viel wichtiger war ohnehin das Gelingen der letzten spielentscheidenden Situation.

„Wir haben das heute Abend richtig gut gemacht“, zeigte sich Schulz nach dem Spiel gut gelaunt. Mit dem positiven Spielausgang war dann auch erst einmal der Ärger über den unnötigen Platzverweis verraucht, jedoch nicht vergessen. „Ich denke, Pawel weiß selber das er da Mist gebaut hat. Wir werden da mannschaftsintern eine Strafe verhängen, wie sie in unserer Liga üblich und angemessen ist“, verriet Schulz abschließend ohne freilich Details zu verraten.

Der VfL spielte mit: Backe, Göth, Hille, Kürbis (42. Algner), Wippert, Lorek, Kryschak, Trzaska, Medina, Tomic (27. Kazimi), Güth (27. Drese)

weitere Wechsel: 46. Tomic für Kazimi
71. Güth für Drese
71. Hinsche für Algner
85. Kürbis für Güth
90. +2 Kazimi für Hinsche