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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2018/2019 - Spieltag 25
Sa., 27. Apr. 2019 15:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
VFL

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 Luckenwalde 42 48
2 BSG Chemie 25 45
3 Inter Leipzig 19 37
4 FC Eilenburg 10 32
5 Nordhausen II 11 31
6 VfB Krieschow -2 28
7 FC CZ Jena II -4 28
8 Sandersdorf -1 26
9 Wismut Gera -4 25
10 Ludwigsfelde -3 23
11 TV Askania -16 23
12 VFC Plauen 0 21
13 FC Rudolstadt -7 21
14 VfL Halle 96 -9 20
15 Hohenstein -26 20
16 BW Zorbau -35 15
Punktgewinn beim Angstgegner mit unterschiedlicher Sichtweise PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 25. März 2019 um 21:47 Uhr

Spielbericht

Also wenn man im „HWG-Stadion am Zoo“ bei der Nennung eines Kontrahenten zu 1896% sich aufrichtende Nackenhaare verzeichnen kann, dann ist der VfB 1921 Krieschow auf alle Fälle in der Verlosung ganz vorn mit dabei. In den vorherigen drei Aufeinandertreffen gab es für die 96er gegen diesen Gegner nur Zweierlei zu holen, eine Menge Gegentore und die Erfahrung das mit der Zuordnung der Brandenburger in die Südstaffel der Oberliga, durch den federführenden Verband nicht zwingend eine Jubelstürme auslösende Entscheidung getroffen wurde.

So begaben sich die Blau-Roten am letzten Samstag auf die Umwege belastete Reise in das beschauliche Krieschow nebst seines Sportplatzes um eben genau dort in Spiel Nummer Vier endlich einmal zu Punkten zu gelangen. Mit einem bereits früh feststehenden Endergebnis von 1:1 gelang dieses Vorhaben zumindest teilweise, was man im Großen und Ganzen durchaus positiv betrachten kann. Hinzu kommt, dass Cheftrainer Rene Behring doch einige Personalprobleme zu lösen hatte. Davon unberührt starteten die Hallenser flott und prüften VfB-Hüter Pflug zeitig mit wuchtigem Kopfball (2.). Der aus dieser Aktion eingeleitete Konter führte jedoch umgehend durch Dahm zum frühen Rückstand, 1:0 (4.). Hier mussten die 96er nun reagieren, spielten verstärkt nach vorn und öffneten damit freilich auch Räume für die Gastgeber. Diese konnten hieraus aber kein zählbares Kapital in Form weiterer Treffer für sich verbuchen. Im Gegenteil. Als der VfBer Palow im eigenen Strafraum ausrutscht bekommt er das Spielgerät an den Arm und Spielleiter Gundler (Chemnitz) entscheidet folgerichtig auf Strafstoß. Diesen versenkt Tommy Kind zum 1:1 (16.).

Was sich im weiteren Spielverlauf dann an unterschiedlichen Sichtweisen auf diese Begegnung entwickelte konnte dann verschiedener kaum sein. Während Rene Behring mit dem Punkt nicht so richtig glücklich war, „weil sich Krieschow nur hinten reingestellt und den Ball weggeschlagen hat“, sahen sich die Brandenburger dem Sieg näher. Aus Gastgebersicht steht hier vor allem ein Durchbruch von Richter, welchen Nicolas Waite klären kann. Auf Seiten der Trothaer hatte Zugang Benjamin Gnieser den Siegtreffer gleich zweimal auf dem Fuß, verfehlte jedoch jeweils das Tor.

Nichts desto Trotz sollte das Positiverlebnis des Punktgewinns beim bisherigen Angstgegner mit in die Vorbereitung des kommenden  Auswärtsspiels beim Ludwigsfelder FC (Samstag, 30.3.2019, 14:00 Uhr) mitgenommen werden.

Der VfL spielte mit: Waite, Englich, Shoshi, Barth, Aljindo, Bolz (46. Eder), Gnieser, Worbs, Niesel (73. Soueidan), Schlüchtermann, Kind