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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 2
Sa., 19. Aug. 2017 14:00
VFC Plauen
VFC
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 FC Eilenburg 3 3
2 Bischofswerda 2 3
3 1.FC Stendal 2 3
4 SVE Kamenz 1 3
5 SV SCHOTT 1 3
5 VFC Plauen 1 3
7 FSV Barleben 0 1
7 Merseburg 99 0 1
7 TV Askania 0 1
7 VfL Halle 96 0 1
11 FC CZ Jena II -1 0
12 Wismut Gera -1 0
12 Inter Leipzig -1 0
14 VfB Krieschow -2 0
15 FC Rudolstadt -2 0
16 Sandersdorf -3 0
Ein Auftakt, welcher sich sehen lassen kann PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 07. August 2017 um 05:45 Uhr

Spielbericht

Von einigen unangenehmen Witterungskapriolen eingerahmt sahen 134 Zuschauer einen Saisonauftakt der 96er, Welcher als durchaus gelungen eingeschätzt werden kann. Natürlich hatten sich die Gastgeber beim Premierenkreis unter dem großen VfL-Emblem in der neugestalteten Kabine auf die volle Punktzahl eingeschworen. Das es nicht gelang lag am Ende nicht am Wollen sondern daran, „das wir uns für den betriebenen Aufwand nicht mit den nötigen Toren belohnt haben“, sah es Cheftrainer Rene Behring nach den teils hitzigen 90 Minuten im „HWG-Stadion am Zoo“.

Eine Erkenntnis welche noch allzu gut aus der vergangenen Saison bekannt sein dürfte, aber aus dem Gesehenen eine andere Wichtung erfährt. Unterlag man dem Auftaktkontrahenten vor Jahresfrist noch deutlich so zeigte sich diesmal eine VfL-Mannschaft, welche sich von Beginn an präsent und als funktionierendes Kollektiv zeigte. So man Letzteres in Verbindung zu einem ersten Pflichtspiel setzt. Die neue Defensivkette mit Arnold Schunke und Kevin Schiller in der Zentrale verströmte gerade bei hohen Bällen ein Gefühl von Sicherheit, die nun weiter vorn agierenden Stephan Schammer und Neukapitän Tom Renner taten dem Spiel ebenso gut, wie die neue Doppelspitze Johann Kowalewicz und Paul Zimmermann.

Nach Foul an Max Worbs (1.), sorgte Kowalewicz im Verbund mit Spielleiter Christian Schlömann (Freiberg) für den ersten Aufreger des Spiels. Im 16er angespielt, sah sich Kowalewicz nicht allein umgerissen, jedoch die Spielleitung sah es anders (2.). Nach weitem Einwurf von Schammer wird der Ball zu kurz abgewehrt, Worbs schließt aus 17 Metern direkt ab, TVA-Hüter Patrick Baldauf bekommt die Fäuste an die Kugel und kann abwehren (9.). Als Kowalewicz ein Anspiel halb aus der Drehung direkt auf Paul Zimmermann weiterleitet, hat Baldauf in der 1:1-Situation wieder das bessere Ende für sich (28.). „Hier war der Abstand etwas zu eng, so das mir der angedachte Lupfer leider nicht gelungen ist“, meinte Zimmermann zu dieser Szene. Wenig später wird Kowalewicz steil geschickt. Von 2 Askanen flankiert in Richtung Tor sprintend kommt der 96er zu Fall, was neben dem fälligen Freistoß aber auch nur Gelb für den Bernburger Jan Bauer zur Folge hatte. „Da es 2 Spieler waren, konnte ich nur Gelb zeigen“, meinte Schieri Schlömann nach Spielende. Eine für die Gesprächsrunde neue Erkenntnis aber Respekt dafür, dass man sich darüber unterhalten konnte.

Im zweiten Spielabschnitt versuchte zuerst Zimmermann aus der Drehung auf Höhe Strafraumkante sein Glück, dass Spielgerät ging vorbei (54.). Dann tankt sich Schammer über rechts in die Box, legt zurück auf Worbs, dessen Schuss über das Tor geht (75.). Turbulent wurde es kurz vor Schluss. Foul an Schadi Soueidan wird nicht geahndet im Nachgang fällt ein Bernburger, was beidseitigen Unmut erzeugt und Worbs Rot einbringt (88.).

Der VfL spielte mit: Stamer, Englich, Schiller, Schammer, Renner, Nkem Mbah, Worbs, Schunke, Kowalewicz, Hahn (85. Soueidan), Zimmermann (72. Niesel)

Zuschauer: 134